ob es wohl auch eine Straße der Damen,
in dieser Stadt gibt ?
mein gemüt ist
fröhlich
seident weich
legt sich
der sonnenschein auf meine Schulter
und flüstert mir
Geheimnisse der
Astrologie
ich laufe vorbei
an einer alten Bank
einem vermoßten Velo
einem routierendem Fahrradpedal
welches sich unaufhörlich dreht
vom Schwung, dem letzten Anstupser
des nun abgestiegenem
Trettmühlenbesitzers
auf einer Briefeinwurfbox der Post AG
steht in schwarzen Lettern getaggt:
Schreib mir mal wieder
bei der Buchhandlung am Eck
blättert ein
Straßenkauz in
einem alten Schmöker
womöglich ist es Freitag oder Wochenende..
aber vielleicht auch
irgendetwas dazwischen
drei Tränen fallen vom Horizont
wie verirrt,
zufällig aufgefangen
le ciel est
bleu
toujours.
bleu
vorbei am Foot Loker, ja mach dich mal locker
und schlender durch die Straße der
Herren
wie ein Herr.
oder eine Dame,
vielleicht.
postmoderner einsatz einer
entscheidungsfindung
ist das
darüber nachdenken
und die Briefeinwurfbox
ruft mir zu
schreib mir mal wieder du
treulose Seele
doch die Zeit der Träume ist
Game Over
aber wir
wir schlendern herum wie
Schlendrian
haben eigentlich weder Plan noch
Navigationscomputer,
meine Analyse ist
alles hat einen Zweck
vorallem das
Zwecklose
I have a
hang over
die Straße der Herren
wo Ludwig nicht weit ist
aposto apropos poseidon
war ein meeresgott
just around the city
le rue des hommes
laßt uns sprazieren gehn
wie bei
feiertäglichen Ausflügen
ich möchte bestimmt keine
negative Kritik üben
nein nur, schlenddrianieren
ja.
wie ein Herr oder
eine Dame.
vielleicht !
nicht mehr
und auch nicht weniger
womöglich ist es Freitag oder Wochenende..
aber vielleicht auch
irgendetwas
in between.