Der Tag taucht taumelnd
in
Schwarzlicht
wie übernächtig
wie
betrunkene Studenten
aus
einer Wohnstube
oder
Verbindung
Der Tag taucht taumelnd
im
Tümpelteich
und ich
tümpel mit ihm
selbstvergessen,
ich habe mich
selbst vergessen
wozu lebe ich
und wie..
wie funktioniert das
alles
ist es ein Wunder ?
ein kleines vielleicht.
ein
kleines Geheimnis
'Kannst du es, für dich behalten -
Geheimnisse erzählt man nicht
weiter'
und auch
kleine Wunder
haben eine
große Kraft
schemenhaft
zeichnet meine Umgebung
Umrisse einer
schönen Landschaft
ich laufe
ohne zu wissen
wie
meine Füsse
bewegen sich
einfach
und ich
bleibe zurück
wie Abgesandte
ich
winke ihnen noch
schicke Luftpost
per Zeichensprache
früher war der
Daumenkampf unsere
stärkste
Gangstagebärde
ich laufe
einfach
ohne zu wissen
wohin
dorthin
wonach mir der Sinn
steht
laufe
ohne zu wissen
wozu
wozu
denn auch.?
alles taucht in
sepia.
ich tinten.fisch
nach
deiner Liebe
Die Welt ist
bunt und
laut wie ein
Radio
ich bin froh
dort zu sein
wo ich stehe
an diesen
Standpunkt
den ich
einnehme
wie einst
Feldherren
Burgen und
Schlösser
Knappe
reiche mir
Schild und
Waffe
ich bin gewappnet
gegen
was auch kommen mag
und wie
Grauabstufungen
sitzen wir
immer noch
auf
grauen Stufen
und beobachten
was passiert
wenn sich das
Blatt wendet
aus
Tusche Farbe wird
hast du
noch nie was riskiert ?
mit Sicherheit,
findest du
in staubverzehrten
Atlanten
einen
bekannten Ort
an dem du warst
an dem du
du warst
doch was heißt
wirklich sein..
sein oder
nicht sein
das ist hier die
doch ob du
diesen Text magst oder
das ist keine..
Ich mag
kein schwarz-weiß
denken
aber ich mag
BLACK'n'WHITEpolaroidschüsse
ich mag
Schachspielen im
Park
und diese
gothische Kirche
im Fasanengarten
Karl der ruhte
denn in der Ruhe
liegt die Kraft
mir hat man immer
gesagt
'Sei Still! -
jetzt reden die Großen
Doch wahre Größe
zeigt sich
in Güte
der Tag taumelt
er denkt nach
danach
ist es immer
wie Süßholz
rosa Wolken bauen sich auf
sie bauen mich auf
du meinst
'wir könnten mal wieder
einen bauen'
wir könnten mal wieder
was bauen
so richtig mit
Ton&Matsch
was
handfestes
ich will es
auf die
Hand
bar-sofort!
den
Gewinn.
doch ich
tagtaumel wie ein
Tölpian
graue mäuse
tanzen Balett
im
Theater der Hoffnung
'Du hast den Farbfilm vergessen, mein Michael'
singt Nina Hagen
für mich ist alles
schwarz
denn mir ist die
Farbe ausgegangen..
bin zuviel
rum gehangen
beim schreiben von
texten
beim grübeln und
philosophieren in
weinschenken und
ecken
für mich ist alles
sepia.
ich
tinten.fisch
nach keiner
Lösung
denn ich mag
graustufen am
Anfang eines
langen Winters
unerbittlich
wenn tage taumeln
und fallen
Herbstblätter
aschfahl
wie das
Dunkle
Nacht in
unsrem Haus
und es gibt immer jemanden der
wach ist
und es gibt immer jemanden der
schnrrr
und das ist
auch gar nicht schlimm.
Denn das ist
ganz normal
Und ich bin
100% wach
und ich bin
100%
da wo ich
sein mag
Sonntag, 25. Dezember 2011
Freitag, 23. Dezember 2011
Monmatre
Mittwoch, 21. Dezember 2011
Schauinsland (BlÄCK FORET NOIR)
Mit der Schwarzwaldbahn,
dem
BlÄCK FOREST TRAIN
fahr ich durch
Höhen und Tiefen
es sind die
Geister die mich riefen
schluchzendes
Berggestein
pendelnd
zwischen Neustadt und
Schauinsland
und ich
schau ins Land
und es gefällt mir
was ich sehe
Es ist
Hinterzarten
wo wir uns
die Beine vertraten
kein Flachmann
betrübt mich mehr
Wir trinken
auf alles und jeden!
Jooster.
Auf den Feldern
liegt
schwarzes Schießpulver.
BLLÄÄCK FOREST
dem
BlÄCK FOREST TRAIN
fahr ich durch
Höhen und Tiefen
es sind die
Geister die mich riefen
schluchzendes
Berggestein
pendelnd
zwischen Neustadt und
Schauinsland
und ich
schau ins Land
und es gefällt mir
was ich sehe
Es ist
Hinterzarten
wo wir uns
die Beine vertraten
kein Flachmann
betrübt mich mehr
Wir trinken
auf alles und jeden!
Jooster.
Auf den Feldern
liegt
schwarzes Schießpulver.
BLLÄÄCK FOREST
Dienstag, 6. Dezember 2011
Sol
Sol
hier ist alles so
wie es sein soll
Einer wankt
vom Blutspendewagen
in der Mittagshitze
sich an die
Stirn fassend
An der
Puerta del Sol
Am Tor
der Sonne
fällt kein Rasta
aus dem
Rasta
„Wir sind die 99“
junge Leute der
Occupy Bewegung,
sitzen
auf dem Boden in
einer Besprechung
Sol
hier ist alles so
wie es sein soll
onedaytouristen
blitzen mit
ihren Apparaten
mexikanische Gauchos
trällern einen
Schlager
ein
Straßenkünstler
steht wie
festgewachsen
gefroren
in
der Bewegung
hier ist alles so
zumindest scheinbar
Sol,
wie es sein soll.
hier ist alles so
wie es sein soll
Einer wankt
vom Blutspendewagen
in der Mittagshitze
sich an die
Stirn fassend
An der
Puerta del Sol
Am Tor
der Sonne
fällt kein Rasta
aus dem
Rasta
„Wir sind die 99“
junge Leute der
Occupy Bewegung,
sitzen
auf dem Boden in
einer Besprechung
Sol
hier ist alles so
wie es sein soll
onedaytouristen
blitzen mit
ihren Apparaten
mexikanische Gauchos
trällern einen
Schlager
ein
Straßenkünstler
steht wie
festgewachsen
gefroren
in
der Bewegung
hier ist alles so
zumindest scheinbar
Sol,
wie es sein soll.
Dienstag, 29. November 2011
Landschaftsbilder
broken landscapes
mein auge verliert sich
am horizont der
zeit
wie ein
sandkorn im
niemandsland
miles away,
from home
ausgestiegen an
irgendeiner
Zugstation
Himmelreich
vorhin noch
Wiehre
doch jetzt
sind wir
hier
zwischen
sich verlierenden
Landschaftsbrücken
urban, kaputt, lebendig
broken landscapes
ziehen
an mir vorbei wie ein
Vogelschwarm
in meinen Kopfhörern
miles davis
'kind of blue
landscapes
azur wie lasurit
zeigt sich
die weite
ultramarinblau
sind wir
'kind of blue
wie
tuaregwüstentücher
wehend im
südwind
wie
Ornamente persischer
Tontechnikkunst
es zeigen sich
einzeln
Landbilder
anmutig in
kühler Stille wie
Stillleben.
verführend wie
opium
padelnd auf dem
Comersee
bewegen wir uns
fort
wie ortsschilder
plakativ angeblich
ich
ruhe mich aus in
deinem schatten
während du ein Gänseblümchen in der Hand
"er liebt mich, er liebt mich nicht.." spielst
narziss
Fjorde brechen entzweiund
sie singen
Lieder von
Bjork
fluchtartige
Fluchtuation in
dorfsteppenwüstensprache
wer wohnt schon
noch auf dem Land ?
ich mag,
gebrante Erde
terracotta
broken landscapes
ziehen
an mir vorbei wie ein
Vogelschwarm
gen Osten
auf Stille
folgt Stillleben.
vegetativ
erhebe ich mich
wie Kletterpflanzen
in
Liguria
landscapes
lake of sadness
am aralsee
in
wilder ödnis
spielte einst
die schönste
liebesgeschichte
azur,
ultramarinblau sind
wir
auf Stille
folgt Stillleben.
gezeichnetealte
bärtigemänner
luken verstohlen aus
Berghüttenfenstern
wie Peterson und
Findus
um 18:05,
geht der letzte
sich verlierende
broken Landscapes
ziehen
mit dem
Flügelschlag
und wir
ziehen auch
Und ich_ fliege
mit den
Flügeln die ich
hab
auf Stille
folgt Stillleben.
mein auge verliert sich
am horizont der
zeit
wie ein
sandkorn im
niemandsland
miles away,
from home
ausgestiegen an
irgendeiner
Zugstation
Himmelreich
vorhin noch
Wiehre
doch jetzt
sind wir
hier
zwischen
sich verlierenden
Landschaftsbrücken
urban, kaputt, lebendig
broken landscapes
ziehen
an mir vorbei wie ein
Vogelschwarm
in meinen Kopfhörern
miles davis
'kind of blue
landscapes
azur wie lasurit
zeigt sich
die weite
ultramarinblau
sind wir
'kind of blue
wie
tuaregwüstentücher
wehend im
südwind
wie
Ornamente persischer
Tontechnikkunst
es zeigen sich
einzeln
Landbilder
anmutig in
kühler Stille wie
Stillleben.
verführend wie
opium
padelnd auf dem
Comersee
bewegen wir uns
fort
wie ortsschilder
plakativ angeblich
ich
ruhe mich aus in
deinem schatten
während du ein Gänseblümchen in der Hand
"er liebt mich, er liebt mich nicht.." spielst
narziss
Fjorde brechen entzweiund
sie singen
Lieder von
Bjork
fluchtartige
Fluchtuation in
dorfsteppenwüstensprache
wer wohnt schon
noch auf dem Land ?
ich mag,
gebrante Erde
terracotta
broken landscapes
ziehen
an mir vorbei wie ein
Vogelschwarm
gen Osten
auf Stille
folgt Stillleben.
vegetativ
erhebe ich mich
wie Kletterpflanzen
in
Liguria
landscapes
lake of sadness
am aralsee
in
wilder ödnis
spielte einst
die schönste
liebesgeschichte
azur,
ultramarinblau sind
wir
auf Stille
folgt Stillleben.
gezeichnetealte
bärtigemänner
luken verstohlen aus
Berghüttenfenstern
wie Peterson und
Findus
um 18:05,
geht der letzte
sich verlierende
broken Landscapes
ziehen
mit dem
Flügelschlag
und wir
ziehen auch
Und ich_ fliege
mit den
Flügeln die ich
hab
auf Stille
folgt Stillleben.
Sonntag, 27. November 2011
Schatten.dasein
manchmal da
frag ich mich
wann nimmt diese
Nacht eigentlich
ein Ende
dieser langanhaltende Morgen
dem das
Tageslicht graut
es ist wie ein
großes
weißes Rauschen
im
Zeitrelevationsdiktus
während
Mikel Meyer
seine Maske aufsetzt
und in
mancher Schauernacht
irre ich
ziellos umher
ziehe Schlüsse
und doch keine
Schlüssel
die Nacht,
wirft Schatten die der
Tag übrigläßt
le pas du chat noir
lange Schatten
erstrecken sich
auf dem Gehsteig
wie auf den Ramblas
bei
Raval
Barcelo.nita
auf dem Pianoflügel
spielen
dos manos
eine Melodie
von
einer anderen Zeit
im Takt
zur Musik
torkelt
ein Betrunkener
'Some other time'
la noche frio
verloren
zwischen den
Schatten
im
Schatten.dasein
frag ich mich
wann nimmt diese
Nacht eigentlich
ein Ende
dieser langanhaltende Morgen
dem das
Tageslicht graut
es ist wie ein
großes
weißes Rauschen
im
Zeitrelevationsdiktus
während
Mikel Meyer
seine Maske aufsetzt
und in
mancher Schauernacht
irre ich
ziellos umher
ziehe Schlüsse
und doch keine
Schlüssel
die Nacht,
wirft Schatten die der
Tag übrigläßt
le pas du chat noir
lange Schatten
erstrecken sich
auf dem Gehsteig
wie auf den Ramblas
bei
Raval
Barcelo.nita
auf dem Pianoflügel
spielen
dos manos
eine Melodie
von
einer anderen Zeit
im Takt
zur Musik
torkelt
ein Betrunkener
'Some other time'
la noche frio
verloren
zwischen den
Schatten
im
Schatten.dasein
Mittwoch, 9. November 2011
Kälte
Die Kälte
beißt mir in den
Nacken
wie ein
Raubtier..
flüchtig
bewege ich
mich
auf einsam
getriebenen Landstraßen
in denen
nur
der Mond
leise weint
die Natur
sie stirbt
sie legt sich zur Ruhe
jedes Jahr, erneut und
immer wieder
die Natur
sie stirbt
sie legt sich zur Ruhe
unumgänglich
sie
bettet sich
in
ein trübes Grab
bedeckt mit
faulem Laub
welches
mit der
Zeit
verwest
Kälte
setzt mir zu
die Kälte
sie
packt mich
an den Schultern
sie
faßt mich
an den Füßen..
sie greift nach mir
wie ein
Raubtier
nach seiner Beute
und schon fast
hat sie mich
ich ziehe die
Mütze
ins Gesicht
auf einsam
getriebenen Landstraßen
bewege
ich mich
nur
flüchtig
Kälte.
beißt mir in den
Nacken
wie ein
Raubtier..
flüchtig
bewege ich
mich
auf einsam
getriebenen Landstraßen
in denen
nur
der Mond
leise weint
die Natur
sie stirbt
sie legt sich zur Ruhe
jedes Jahr, erneut und
immer wieder
die Natur
sie stirbt
sie legt sich zur Ruhe
unumgänglich
sie
bettet sich
in
ein trübes Grab
bedeckt mit
faulem Laub
welches
mit der
Zeit
verwest
Kälte
setzt mir zu
die Kälte
sie
packt mich
an den Schultern
sie
faßt mich
an den Füßen..
sie greift nach mir
wie ein
Raubtier
nach seiner Beute
und schon fast
hat sie mich
ich ziehe die
Mütze
ins Gesicht
auf einsam
getriebenen Landstraßen
bewege
ich mich
nur
flüchtig
Kälte.
Dienstag, 8. November 2011
Es ist Zeit.
Zwischen den Stühlen
da sitzen wir
eine ganze Generation
der Euphorie
Und epochal
verteilt sich unser Wissen
wie
Erdplattenverlagerungsbaustellen
Und Sokrates,
wusste es schon
Die Menschheit stellt sich
selbst ein Bein
von wegen
erneuerbar und
investieren sie in
ihre Zukunft
Doch welche Zukunft haben wir
der Walfisch ist das
größte Säugetier
und wird gejagt
Mord am Amazonas
klingt wie ein Krimi
doch es ist Tatsache dass wir
Tropenholz in unseren
schicken Studentenwohnungen
platzieren wie
Tiertrophäen
oder
wir denken einfach nicht
darüber nach
Doch es sind Kleinigkeiten
die das Leben bereichern
wie der
Glitzersternenstaub in
deiner Hand
Du fragst mich ob ich träume:
"Yeah, maybe I'm a dreamer..
but I'm not
the only one."
Mir ging es nie darum
zu gewinnen
Ich wollte nur
mitmachen, mit-
lachen
Und so blieb ich meistens,
irgendwann und irgendwo,
auf der Strecke
und schaute den
Anderen beim Rennen zu
und staunte
'ach diese athletische Wortkunst!
Ich würde gerne zaubern können wie Merlin, sage ich
Du lächelst-
zuckersüß wie ein Sahnehäubchen
Und in den Sternen
da lese ich eine geheime Botschaft
So manches
liegt in den Sternen
kleine Platzpatronenträume
Es schläft ein Engel an deiner Schulter
sei leise, sonst weckst du ihn auf
Wir alle haben
irgendeinen Schatz
oder ein
Geheimnis das wir hüten
denn wir alle sind
Seefahrer oder Piraten
Es war einmal ein Land
und es wird auch wieder kommen
irgendwann und irgendwo..
Laßt uns aufbrechen !
Denn wann, wenn nicht jetzt.
Ich möchte mit dir stranden
wie Strandgut
Hinter jeder Mauer
verbirgt sich ein Garten
und hinter jeder
Maske ein Gesicht
Ich hab es oft gefühlt
doch gesagt
hab ich es nicht
Und wenn du meinst
es gibt noch Rettung
dann laßt uns den
Anker lichten
Denn die Sonne
steht schon
kurz oberhalb der Meeresgrenze
Ich trage einen Mantel
aus angenehm kühlem Wind
Es heißt wenn Blicke töten könnten
Doch manche Augenblicke
lassen die Zeit gefrieren
Nein nicht dass mir kalt wäre
eher das Gegenteil
Und wie ein Tümmler fühl ich mich wohl
in seinem sprudelndem Naß
Du sagst:
"Es ist Zeit"
ja-
Das ist es.
da sitzen wir
eine ganze Generation
der Euphorie
Und epochal
verteilt sich unser Wissen
wie
Erdplattenverlagerungsbaustellen
Und Sokrates,
wusste es schon
Die Menschheit stellt sich
selbst ein Bein
von wegen
erneuerbar und
investieren sie in
ihre Zukunft
Doch welche Zukunft haben wir
der Walfisch ist das
größte Säugetier
und wird gejagt
Mord am Amazonas
klingt wie ein Krimi
doch es ist Tatsache dass wir
Tropenholz in unseren
schicken Studentenwohnungen
platzieren wie
Tiertrophäen
oder
wir denken einfach nicht
darüber nach
Doch es sind Kleinigkeiten
die das Leben bereichern
wie der
Glitzersternenstaub in
deiner Hand
Du fragst mich ob ich träume:
"Yeah, maybe I'm a dreamer..
but I'm not
the only one."
Mir ging es nie darum
zu gewinnen
Ich wollte nur
mitmachen, mit-
lachen
Und so blieb ich meistens,
irgendwann und irgendwo,
auf der Strecke
und schaute den
Anderen beim Rennen zu
und staunte
'ach diese athletische Wortkunst!
Ich würde gerne zaubern können wie Merlin, sage ich
Du lächelst-
zuckersüß wie ein Sahnehäubchen
Und in den Sternen
da lese ich eine geheime Botschaft
So manches
liegt in den Sternen
kleine Platzpatronenträume
Es schläft ein Engel an deiner Schulter
sei leise, sonst weckst du ihn auf
Wir alle haben
irgendeinen Schatz
oder ein
Geheimnis das wir hüten
denn wir alle sind
Seefahrer oder Piraten
Es war einmal ein Land
und es wird auch wieder kommen
irgendwann und irgendwo..
Laßt uns aufbrechen !
Denn wann, wenn nicht jetzt.
Ich möchte mit dir stranden
wie Strandgut
Hinter jeder Mauer
verbirgt sich ein Garten
und hinter jeder
Maske ein Gesicht
Ich hab es oft gefühlt
doch gesagt
hab ich es nicht
Und wenn du meinst
es gibt noch Rettung
dann laßt uns den
Anker lichten
Denn die Sonne
steht schon
kurz oberhalb der Meeresgrenze
Ich trage einen Mantel
aus angenehm kühlem Wind
Es heißt wenn Blicke töten könnten
Doch manche Augenblicke
lassen die Zeit gefrieren
Nein nicht dass mir kalt wäre
eher das Gegenteil
Und wie ein Tümmler fühl ich mich wohl
in seinem sprudelndem Naß
Du sagst:
"Es ist Zeit"
ja-
Das ist es.
Samstag, 5. November 2011
Arles
In Arles
ist alles
sowie
man es ich vorstellt
ein Tramper aus
Ulm
fragt mich
nach dem Weg
den ich
selber nicht kenn
und ich
beweg
mich nicht weit
zwischen
Café und
Rhône.
in Arles
gibt es nichts
arges
es ist alles
sowie
man es sich vorstellt
in der Camarque
schön wie eine
Bootsfahrt
auf der
Rhône
ein Geruch von
Wildkräutern
ein Lied wie
aus
der Renaissance
Arles
es ist alles
sowie
man es ich vorstellt
ist alles
sowie
man es ich vorstellt
ein Tramper aus
Ulm
fragt mich
nach dem Weg
den ich
selber nicht kenn
und ich
beweg
mich nicht weit
zwischen
Café und
Rhône.
in Arles
gibt es nichts
arges
es ist alles
sowie
man es sich vorstellt
in der Camarque
schön wie eine
Bootsfahrt
auf der
Rhône
ein Geruch von
Wildkräutern
ein Lied wie
aus
der Renaissance
Arles
es ist alles
sowie
man es ich vorstellt
Die Birke
Birke diese
Birke die
Birke
steht da und
glotzt
Birke
diese Birke
diese
Birke
steht da
mit ihren
borstigen Ästen
und
schaut dumm
aus der Wäsche
Birke
Birke diese
Birke die
B i r k e
was bebirkst du ?
bebirkst du etwas ?
glaubst wohl dass du
etwas besseres bist
nur weil du eine
Birke
bist
sie steht da
schaut in meine Richtung
starrt mir in die Augen
und sagt
nichts
Birke die
Birke
steht da und
glotzt
Birke
diese Birke
diese
Birke
steht da
mit ihren
borstigen Ästen
und
schaut dumm
aus der Wäsche
Birke
Birke diese
Birke die
B i r k e
was bebirkst du ?
bebirkst du etwas ?
glaubst wohl dass du
etwas besseres bist
nur weil du eine
Birke
bist
sie steht da
schaut in meine Richtung
starrt mir in die Augen
und sagt
nichts
Donnerstag, 20. Oktober 2011
Über den Dächern von Porto.
An der Ribeira da
singt Maria Joao:
"Oh ihr Tränen des
Douro.. meu Coração.
Mein Herz
bleibt stehn
wenn ich dich seh
Meine Schönheit"
Venezianische Boote
gleiten über den Fluß,
als würden sie
schweben
wie Gespenster im Nebel
In der Rua das Flores
und bei der Universität
seh ich überall
Studenten in
schwarzer Manteltracht
Sie wirken wie Entflohene
aus alten Zaubergeschichten
oder Anhänger einer
neuartigen Sekte
Wie sie herumlaufen in
dunkle Umhänge gehüllt
Sie bewegen sich langsam
und flüstern sich zu
Wie Harry Potter Fans
oder
Entflohene aus Krabat
Aus langhalsigen
Flaschen
trinken sie Portwein und
stoßen an auf`s
zweite Semester
Der Sandmann geht um
wie ein Nachtwächter
Mit großen,
langbeinigen
Schritten
Von einem Fenster aus
singt Maria das
alte Lied
vom Fluß
Die erste oder
die letzte Metro
nimmt gemütlich
ihre Rundfahrt in Angriff
Über die Ponte Dom Luis
Und Luis
weiß nichts mehr von gestern
Und alles ist
Gestern
Und alles ist
Jetzt!
Wir steigen ein,
steigen aus
wir steigen ein und
steigen aus
In unseren Köpfen dreht es
sich wie rauschender Sog,
von den Luftküssen den
Ereignissen der
letzten Tage
gelassen,
kehrt die Erinnerung wieder
oder auch nicht
Und ich
verlier mich
zwischen dem
Hier
und dem
So was von Da!
Nur ein paar
Groschen in der Tasche
und der
blaue Horizont über mir
ist alles was ich brauch
Und meiner Intuition folgend
laufe ich
immer geradeaus
Dort wo der Wind mich
hinträgt
wie ein Wiegenkind
An der Brücke Dom Luis
stehe ich
stolz
wie ein Fußballspieler vom
FC Porto.
singt Maria Joao:
"Oh ihr Tränen des
Douro.. meu Coração.
Mein Herz
bleibt stehn
wenn ich dich seh
Meine Schönheit"
Venezianische Boote
gleiten über den Fluß,
als würden sie
schweben
wie Gespenster im Nebel
In der Rua das Flores
und bei der Universität
seh ich überall
Studenten in
schwarzer Manteltracht
Sie wirken wie Entflohene
aus alten Zaubergeschichten
oder Anhänger einer
neuartigen Sekte
Wie sie herumlaufen in
dunkle Umhänge gehüllt
Sie bewegen sich langsam
und flüstern sich zu
Wie Harry Potter Fans
oder
Entflohene aus Krabat
Aus langhalsigen
Flaschen
trinken sie Portwein und
stoßen an auf`s
zweite Semester
Der Sandmann geht um
wie ein Nachtwächter
Mit großen,
langbeinigen
Schritten
Von einem Fenster aus
singt Maria das
alte Lied
vom Fluß
Die erste oder
die letzte Metro
nimmt gemütlich
ihre Rundfahrt in Angriff
Über die Ponte Dom Luis
Und Luis
weiß nichts mehr von gestern
Und alles ist
Gestern
Und alles ist
Jetzt!
Wir steigen ein,
steigen aus
wir steigen ein und
steigen aus
In unseren Köpfen dreht es
sich wie rauschender Sog,
von den Luftküssen den
Ereignissen der
letzten Tage
gelassen,
kehrt die Erinnerung wieder
oder auch nicht
Und ich
verlier mich
zwischen dem
Hier
und dem
So was von Da!
Nur ein paar
Groschen in der Tasche
und der
blaue Horizont über mir
ist alles was ich brauch
Und meiner Intuition folgend
laufe ich
immer geradeaus
Dort wo der Wind mich
hinträgt
wie ein Wiegenkind
An der Brücke Dom Luis
stehe ich
stolz
wie ein Fußballspieler vom
FC Porto.
Freitag, 14. Oktober 2011
Poeten der Luft!
Wir stechen in See
bzw in Luft
wie ein Zeppelin
voller Fröhlichkeit
Und ich
wortschippe
im Teich meiner Geduldsamkeit,
sammel Müßiggang im
Schritttempo kaum fehlbar.
Seiltänzer sind Poeten der Luft!
Ich slackline
zwischen Dom und Münster
Jedes Gesetz
tritt für uns außer Kraft!
Wir free-climben an
frisch erbauten Einkaufszentren,
erhängen Werbebanner
mit der Aufschrift:
"Consume, don`t stop!"
Erklären Lyrik
zum Schlagbegriff
Suchen
Sonnenflecken zwischen
kalten Bergrücken und
Meeresrauschen. ..
Und wir wortschippen
im Teich unserer Bewegbarkeit,
sammeln Wortjuwelen wie
Luftblasen aus
Zeitvertreib.
bzw in Luft
wie ein Zeppelin
voller Fröhlichkeit
Und ich
wortschippe
im Teich meiner Geduldsamkeit,
sammel Müßiggang im
Schritttempo kaum fehlbar.
Seiltänzer sind Poeten der Luft!
Ich slackline
zwischen Dom und Münster
Jedes Gesetz
tritt für uns außer Kraft!
Wir free-climben an
frisch erbauten Einkaufszentren,
erhängen Werbebanner
mit der Aufschrift:
"Consume, don`t stop!"
Erklären Lyrik
zum Schlagbegriff
Suchen
Sonnenflecken zwischen
kalten Bergrücken und
Meeresrauschen. ..
Und wir wortschippen
im Teich unserer Bewegbarkeit,
sammeln Wortjuwelen wie
Luftblasen aus
Zeitvertreib.
FORET NOIR - rien ne va plus!
FORET NOIR
Ich will nur meinen
Foret noir
et une
Lac froid
Nur meinen
Schwarzwald
und einen
Bergsee
im Septemberlicht
Libellen tanzen
über
kristallklarem Wasser
bekiffte Kröten
quaken
im Wetteifer
Wer die
schönste Stimme hat
ich sag
Bermersbach
vom
Kaff
für dich
böhmische Dörfer
Doch ich
will nur meinen
Foret noir
und einen
Lac froid
Schwarzwaldspät
romantik
mit Tuba
und
Waschbrett
ja wir aus dem
Schwarzwald
wir sind
wasch echt
mit Blechtrommel und
Kontrabaß
Holzschuhe
auf dem
Höhenweg
randalierende
Wildschweine
und eine
einsame Rotbuche
in
trübseliger Melancholie
FORET NOIR
doch lassen wir die Kirche im
Kaff
wo sie hingehört
respekt the
Schwarzwald Hustlazz
ich will nur ein
Stückchen Wald
und einen
See
zum kühlen
ein bißchen
schwarze Natur
SCHWARZ
und schmutzig
FORET NOIR
Ich will nur meinen
Foret noir
und einen
Bergbadesee
nicht mehr
versteht sich
doch von
selbst
Und geh mir weg
mit Bayerischer Wald,
Fichte, Harz oder
Erzgebirge
Foret Noir,
bäm.
BLÄCK FOREST
höchstens noch
Vogesen
das bedeutet für mich
Leben.
Ich will nur meinen
Foret noir
et une
Lac froid
Nur meinen
Schwarzwald
und einen
Bergsee
im Septemberlicht
Libellen tanzen
über
kristallklarem Wasser
bekiffte Kröten
quaken
im Wetteifer
Wer die
schönste Stimme hat
ich sag
Bermersbach
vom
Kaff
für dich
böhmische Dörfer
Doch ich
will nur meinen
Foret noir
und einen
Lac froid
Schwarzwaldspät
romantik
mit Tuba
und
Waschbrett
ja wir aus dem
Schwarzwald
wir sind
wasch echt
mit Blechtrommel und
Kontrabaß
Holzschuhe
auf dem
Höhenweg
randalierende
Wildschweine
und eine
einsame Rotbuche
in
trübseliger Melancholie
FORET NOIR
doch lassen wir die Kirche im
Kaff
wo sie hingehört
respekt the
Schwarzwald Hustlazz
ich will nur ein
Stückchen Wald
und einen
See
zum kühlen
ein bißchen
schwarze Natur
SCHWARZ
und schmutzig
FORET NOIR
Ich will nur meinen
Foret noir
und einen
Bergbadesee
nicht mehr
versteht sich
doch von
selbst
Und geh mir weg
mit Bayerischer Wald,
Fichte, Harz oder
Erzgebirge
Foret Noir,
bäm.
BLÄCK FOREST
höchstens noch
Vogesen
das bedeutet für mich
Leben.
Sonntag, 2. Oktober 2011
Plant a Tree (mal anders)
Pflanz einen
Baum
oder
gründe eine
Baumschule
irgendwo
mitten in
deiner Stadt
macht doch
einfach mal was man
nicht erwartet
plant a tree,
just somewhere
Geht feiern,
anstatt zur Arbeit.
Das Leben ist zu kurz
um traurig zu sein.
Also schenk dem Grisgram
von gegenüber,
ein Lächeln.
Fahrt schwarz
in einem
Schornsteinfegeranzug.
Und wenn man dich fragt
wieso
sagst du
Du bringst Glück
Denn du
bist ein
Schwarzfahrer
Stelle heute
einfach mal
alles auf den
Kopf!
Laufe auf den
Händen während
deine Füße
leicht das Himmelsblau,
welches über dir schwebt,
streifen.
Oder
male einfach
überall Zebrastreifen
auf die
Straße.
Für mehr
langsames bewußtes
gehen.
bewußtes Leben.
Mehr Blaupausen,
blaue Pausen
zwischen dem
vorher und
nachher
Kantinenabfertigungsfraß
und
nächster ausstehender
Klausur
auf die du
sowieso nicht gelernt hast
Mensch
mach doch
mach doch
mal
Mensch
mach doch
mach doch
mal
alles anders
und vergiß die
Vorsätze
vielleicht einen
Kopfsprung
vom 3 Meter
oder
kauft euch
eine Dauerkarte
für den
Zoo.
laufe auf
Rolltreppen auf der
falschen Seite
geh im
Pyjama ins Büro
Du sagst
du kannst die
Welt nicht verändern
Dabei
ändert sie sich
ständig.
.
Und das beste Kino,
sein wir mal ehrlich,
spielt hier draußen.
Pflanz einen
Baum.
Oder auch nicht!
Sei Aktionär
oder
verkannter Hippie
doch verdamt nochmal
mach doch mal
alles anders
ich weiß du kannst etwas
bewirken
auch kleine Schritte,
wie von
Kleinkindfüßen,
versetzen Berge
auch wenn du es
zunächst nicht merkst
Baum
oder
gründe eine
Baumschule
irgendwo
mitten in
deiner Stadt
macht doch
einfach mal was man
nicht erwartet
plant a tree,
just somewhere
Geht feiern,
anstatt zur Arbeit.
Das Leben ist zu kurz
um traurig zu sein.
Also schenk dem Grisgram
von gegenüber,
ein Lächeln.
Fahrt schwarz
in einem
Schornsteinfegeranzug.
Und wenn man dich fragt
wieso
sagst du
Du bringst Glück
Denn du
bist ein
Schwarzfahrer
Stelle heute
einfach mal
alles auf den
Kopf!
Laufe auf den
Händen während
deine Füße
leicht das Himmelsblau,
welches über dir schwebt,
streifen.
Oder
male einfach
überall Zebrastreifen
auf die
Straße.
Für mehr
langsames bewußtes
gehen.
bewußtes Leben.
Mehr Blaupausen,
blaue Pausen
zwischen dem
vorher und
nachher
Kantinenabfertigungsfraß
und
nächster ausstehender
Klausur
auf die du
sowieso nicht gelernt hast
Mensch
mach doch
mach doch
mal
Mensch
mach doch
mach doch
mal
alles anders
und vergiß die
Vorsätze
vielleicht einen
Kopfsprung
vom 3 Meter
oder
kauft euch
eine Dauerkarte
für den
Zoo.
laufe auf
Rolltreppen auf der
falschen Seite
geh im
Pyjama ins Büro
Du sagst
du kannst die
Welt nicht verändern
Dabei
ändert sie sich
ständig.
.
Und das beste Kino,
sein wir mal ehrlich,
spielt hier draußen.
Pflanz einen
Baum.
Oder auch nicht!
Sei Aktionär
oder
verkannter Hippie
doch verdamt nochmal
mach doch mal
alles anders
ich weiß du kannst etwas
bewirken
auch kleine Schritte,
wie von
Kleinkindfüßen,
versetzen Berge
auch wenn du es
zunächst nicht merkst
Sonntag, 25. September 2011
Schlo
Der Schloßpark
Auf der Wiese
da liegen sie
wie
im Freibad
und zeigen
Haut
sobald die
Frühjahrsfrühsommersonne
nach draußen lockt
auf der Wiese
da liegen sie
zwischen
Fußballern
Frisbeedreher in Unterhose
und
Badmintonspielern
Jongleure, Akrobaten
Zauberkünstler und
mittendurch
das kleine Bähnle
die Dampflok
fährt über den Rasen
Und am Ficken-Baum
da sitzen die
Emo's
traurige KSC Fans
laufen über den Pfad
ein Trommler
schlägt den Rhythmus
eine Gruppe Capoeira Tänzer
wiegt sich im Duell
Es ist der Park
in dem sich alles und
jeder trifft
und das Buch ist
immer noch aufgeschlagen
welches mich fesselt
und in Bann nimmt
wie ein
Magier
ich blätter und
streife durch
den Park
in aller Ruhe
in Karlsruhe
hinter dem Schloß
dort wo sich alles
und jeder
trifft
mal nüchtern
jedoch meistens
. . . .
es ist der
Schloßpark
immer den
blauen Kacheln nach
bis zur
Majolika
Schloßpark
ich bin
da
Auf der Wiese
da liegen sie
wie
im Freibad
und zeigen
Haut
sobald die
Frühjahrsfrühsommersonne
nach draußen lockt
auf der Wiese
da liegen sie
zwischen
Fußballern
Frisbeedreher in Unterhose
und
Badmintonspielern
Jongleure, Akrobaten
Zauberkünstler und
mittendurch
das kleine Bähnle
die Dampflok
fährt über den Rasen
Und am Ficken-Baum
da sitzen die
Emo's
traurige KSC Fans
laufen über den Pfad
ein Trommler
schlägt den Rhythmus
eine Gruppe Capoeira Tänzer
wiegt sich im Duell
Es ist der Park
in dem sich alles und
jeder trifft
und das Buch ist
immer noch aufgeschlagen
welches mich fesselt
und in Bann nimmt
wie ein
Magier
ich blätter und
streife durch
den Park
in aller Ruhe
in Karlsruhe
hinter dem Schloß
dort wo sich alles
und jeder
trifft
mal nüchtern
jedoch meistens
. . . .
es ist der
Schloßpark
immer den
blauen Kacheln nach
bis zur
Majolika
Schloßpark
ich bin
da
Dienstag, 30. August 2011
verschlafene Touristen

verschlafene Touristen
gähnen ins
hereinbrechende Morgenhell
mit Nikon-Kamera
und Strohhut
blinzeln sie vorsichtig
die Wimpern heben und
senken sich
sie wirken
abwesend
wie abgestellt
als
wären sie Aliens
diese Osterinselpfeiler
verschlafene Touristen
bewegen sich
mühsam
schauen durch
große Gläser
ins grelle Licht
verschlafene Touristen
stehen
unbeholfen an irgendeiner
Riviera
und meine
galapagossehnsucht
heilt niemand
ob korfu oder
korsika
was ist wahr
was
erfunden
grübelichmehr
oderweniger
portovenere
sternzeichen krebs
ein Salamander
wandert
in Ligurien
es läßt sich doch alles
in
zwei Zeilen aufteilen
oder eine
Zigarettenschachtel
du sagst domani
bei den
Fischerbooten
wo sonst
es schauen
verschlafene Touristen
aus
als reisen sie
mit dem
lonely planet
Sonntag, 28. August 2011
Du und dein Sehnsuchtsmund
Ich vermisse dich
und deinen Sehnsuchtsmund
Wie Joao sagte
im Meer schwimmen nicht
so viele Fische
wie ich dir Küsse geben würde
wenn du jetzt
hier wärest
Aber du bist nicht da
Du hast gesagt
Paris sei schön
doch du bist viel schöner
Denn nichts
kann die gemeinsame Zeit ersetzen
und auch wenn du
jetzt gerade auf einem
anderen Stern bist
so bist du
doch immer hier
du,
und dein Sehnsuchtsmund
und deinen Sehnsuchtsmund
Wie Joao sagte
im Meer schwimmen nicht
so viele Fische
wie ich dir Küsse geben würde
wenn du jetzt
hier wärest
Aber du bist nicht da
Du hast gesagt
Paris sei schön
doch du bist viel schöner
Denn nichts
kann die gemeinsame Zeit ersetzen
und auch wenn du
jetzt gerade auf einem
anderen Stern bist
so bist du
doch immer hier
du,
und dein Sehnsuchtsmund
Le petit Basque
Es singt ein
Chansonier in der U-Bahn
emmenez moi
pourquoi tu ne'coute pas ?
c'est tout
tout Toulouse
Alles -Toulouse.
'nimm mich mit
auf deine Fahrt..'
wir fahren graduit
Toulouse
La ville rouge
Chansonier in der U-Bahn
emmenez moi
pourquoi tu ne'coute pas ?
c'est tout
tout Toulouse
Alles -Toulouse.
'nimm mich mit
auf deine Fahrt..'
wir fahren graduit
Toulouse
La ville rouge
Donnerstag, 25. August 2011
Verano
Wir sind in Spanien
und die Sonne scheint
schwarz sind unsere Füße
vom Schmutz der Straße
der Staub
malt Muster und Formen
Es ist wie in einer Fabel
fabelhaft schön
Denn es ist Sommer
und wir fühlen uns frei
Verano Verano
rufe ich immer wieder
Sommerregen
wäscht uns rein
kaum zu glauben
aber wahr
mein Leben ist ein Traum
und noch lange nicht
ausgeträumt
Verano
ich spüre die prickelnde Hitze
auf meiner Haut
es ist wie ein
Dämmerzustand
Ich weiß, Verano
du kannst nur einen
Tagtraum entfernt sein
Nein-nicht mal das
Wir stoppen gen Süden
und lassen los
was wir
vorhin noch festhielten
Es ist gut zu wissen
das alles gut ist
Diese prickelnde Hitze
auf meiner Haut
der Sommer malt
Muster und Formen
Flimmerlichter
tanzen im
Abendspät
Wir stoppen gen Süden
wir
gen Süden
Dort wo die Menschen
spät aufstehen
Nachmittags'ne Siesta,
abends'ne Fiesta!
Und wenn du's
heute nicht schaffst dann
Mañaana
in klappernden Flip Flop`s
bewegen wir uns
immer nur
einen Sprung entfernt
von
_ Meer
für mich könnte Sommer
endlos sein
pero verano es una ilusión
und die Sonne scheint
schwarz sind unsere Füße
vom Schmutz der Straße
der Staub
malt Muster und Formen
Es ist wie in einer Fabel
fabelhaft schön
Denn es ist Sommer
und wir fühlen uns frei
Verano Verano
rufe ich immer wieder
Sommerregen
wäscht uns rein
kaum zu glauben
aber wahr
mein Leben ist ein Traum
und noch lange nicht
ausgeträumt
Verano
ich spüre die prickelnde Hitze
auf meiner Haut
es ist wie ein
Dämmerzustand
Ich weiß, Verano
du kannst nur einen
Tagtraum entfernt sein
Nein-nicht mal das
Wir stoppen gen Süden
und lassen los
was wir
vorhin noch festhielten
Es ist gut zu wissen
das alles gut ist
Diese prickelnde Hitze
auf meiner Haut
der Sommer malt
Muster und Formen
Flimmerlichter
tanzen im
Abendspät
Wir stoppen gen Süden
wir
gen Süden
Dort wo die Menschen
spät aufstehen
Nachmittags'ne Siesta,
abends'ne Fiesta!
Und wenn du's
heute nicht schaffst dann
Mañaana
in klappernden Flip Flop`s
bewegen wir uns
immer nur
einen Sprung entfernt
von
_ Meer
für mich könnte Sommer
endlos sein
pero verano es una ilusión

Mittwoch, 27. Juli 2011
Berlin.
In der Ankerklause
fühl ich mich
wie zuhause
direkt am Kanal
eine Trauerweide
neigt sich herab
vor Ehrfurcht
Und an der Spree
da sitzen wir
wie ein
Berliner Kindl
wir schlagen die Zeit tot
zwischen Kreuzberg
und Neuköln
Wir nennen es Kiez
Du nennst es,
das Pflaster aus dem
Träume sind.
fühl ich mich
wie zuhause
direkt am Kanal
eine Trauerweide
neigt sich herab
vor Ehrfurcht
Und an der Spree
da sitzen wir
wie ein
Berliner Kindl
wir schlagen die Zeit tot
zwischen Kreuzberg
und Neuköln
Wir nennen es Kiez
Du nennst es,
das Pflaster aus dem
Träume sind.
Mittwoch, 22. Juni 2011
Die Straße der Herren.
ich laufe durch die Straße der Herren
ob es wohl auch eine Straße der Damen,
in dieser Stadt gibt ?
mein gemüt ist
fröhlich
seident weich
legt sich
der sonnenschein auf meine Schulter
und flüstert mir
Geheimnisse der
Astrologie
ich laufe vorbei
an einer alten Bank
einem vermoßten Velo
einem routierendem Fahrradpedal
welches sich unaufhörlich dreht
vom Schwung, dem letzten Anstupser
des nun abgestiegenem
Trettmühlenbesitzers
auf einer Briefeinwurfbox der Post AG
steht in schwarzen Lettern getaggt:
Schreib mir mal wieder
bei der Buchhandlung am Eck
blättert ein
Straßenkauz in
einem alten Schmöker
womöglich ist es Freitag oder Wochenende..
aber vielleicht auch
irgendetwas dazwischen
drei Tränen fallen vom Horizont
wie verirrt,
zufällig aufgefangen
le ciel est
bleu
toujours.
bleu
vorbei am Foot Loker, ja mach dich mal locker
und schlender durch die Straße der
Herren
wie ein Herr.
oder eine Dame,
vielleicht.
postmoderner einsatz einer
entscheidungsfindung
ist das
darüber nachdenken
und die Briefeinwurfbox
ruft mir zu
schreib mir mal wieder du
treulose Seele
doch die Zeit der Träume ist
Game Over
aber wir
wir schlendern herum wie
Schlendrian
haben eigentlich weder Plan noch
Navigationscomputer,
meine Analyse ist
alles hat einen Zweck
vorallem das
Zwecklose
I have a
hang over
die Straße der Herren
wo Ludwig nicht weit ist
aposto apropos poseidon
war ein meeresgott
just around the city
le rue des hommes
laßt uns sprazieren gehn
wie bei
feiertäglichen Ausflügen
ich möchte bestimmt keine
negative Kritik üben
nein nur, schlenddrianieren
ja.
wie ein Herr oder
eine Dame.
vielleicht !
nicht mehr
und auch nicht weniger
womöglich ist es Freitag oder Wochenende..
aber vielleicht auch
irgendetwas
in between.
ob es wohl auch eine Straße der Damen,
in dieser Stadt gibt ?
mein gemüt ist
fröhlich
seident weich
legt sich
der sonnenschein auf meine Schulter
und flüstert mir
Geheimnisse der
Astrologie
ich laufe vorbei
an einer alten Bank
einem vermoßten Velo
einem routierendem Fahrradpedal
welches sich unaufhörlich dreht
vom Schwung, dem letzten Anstupser
des nun abgestiegenem
Trettmühlenbesitzers
auf einer Briefeinwurfbox der Post AG
steht in schwarzen Lettern getaggt:
Schreib mir mal wieder
bei der Buchhandlung am Eck
blättert ein
Straßenkauz in
einem alten Schmöker
womöglich ist es Freitag oder Wochenende..
aber vielleicht auch
irgendetwas dazwischen
drei Tränen fallen vom Horizont
wie verirrt,
zufällig aufgefangen
le ciel est
bleu
toujours.
bleu
vorbei am Foot Loker, ja mach dich mal locker
und schlender durch die Straße der
Herren
wie ein Herr.
oder eine Dame,
vielleicht.
postmoderner einsatz einer
entscheidungsfindung
ist das
darüber nachdenken
und die Briefeinwurfbox
ruft mir zu
schreib mir mal wieder du
treulose Seele
doch die Zeit der Träume ist
Game Over
aber wir
wir schlendern herum wie
Schlendrian
haben eigentlich weder Plan noch
Navigationscomputer,
meine Analyse ist
alles hat einen Zweck
vorallem das
Zwecklose
I have a
hang over
die Straße der Herren
wo Ludwig nicht weit ist
aposto apropos poseidon
war ein meeresgott
just around the city
le rue des hommes
laßt uns sprazieren gehn
wie bei
feiertäglichen Ausflügen
ich möchte bestimmt keine
negative Kritik üben
nein nur, schlenddrianieren
ja.
wie ein Herr oder
eine Dame.
vielleicht !
nicht mehr
und auch nicht weniger
womöglich ist es Freitag oder Wochenende..
aber vielleicht auch
irgendetwas
in between.
Mikrokosmos
Ich singe dieses Lied für dich
doch ich
hab dich abgeschrieben
du suchst mich heim
in meinen Tagträumen
doch ich
hab dich abgeschrieben
wie
damals in der Elften
von Nicole
du willst zurück,
was längst verloren
doch glaub mir
mein Engel
es ist vorbei
Ich singe dieses Lied für dich
wir sind falsch gepoolt
die Zeit holt
nicht zurück was im Jenseits liegt
ich hab dich abgeschrieben
doch wie ein Nachtbandit
raubst du mir
trotz allem
manchmal noch
meinen Schlaf
ich hab dich abgeschrieben
aber ein bißchen ist
doch geblieben
tut mir leid
mein Schatz
aber
in meinem Mikrokosmos
ist für dich kein Platz
vielleicht in einem anderen Leben
was sollen wir noch länger
wenn die Worte fehlen
ich singe dieses Lied für dich
denn ich hab dich
abgeschrieben
scheiß auf
copyright&gutenberg
ich singe dieses Lied für dich
denn ein bißchen ist
doch geblieben
doch ich
hab dich abgeschrieben
du suchst mich heim
in meinen Tagträumen
doch ich
hab dich abgeschrieben
wie
damals in der Elften
von Nicole
du willst zurück,
was längst verloren
doch glaub mir
mein Engel
es ist vorbei
Ich singe dieses Lied für dich
wir sind falsch gepoolt
die Zeit holt
nicht zurück was im Jenseits liegt
ich hab dich abgeschrieben
doch wie ein Nachtbandit
raubst du mir
trotz allem
manchmal noch
meinen Schlaf
ich hab dich abgeschrieben
aber ein bißchen ist
doch geblieben
tut mir leid
mein Schatz
aber
in meinem Mikrokosmos
ist für dich kein Platz
vielleicht in einem anderen Leben
was sollen wir noch länger
wenn die Worte fehlen
ich singe dieses Lied für dich
denn ich hab dich
abgeschrieben
scheiß auf
copyright&gutenberg
ich singe dieses Lied für dich
denn ein bißchen ist
doch geblieben
Freitag, 10. Juni 2011
Es gehört dir ganz allein.
grashalmwurzelrevolution
ein Insekt
zeigt sich versteckt
ein Kippe liegt am
Boden zerstört
mutwillig oder
mutlos..
glaub mir
der Horizont ist nur
grashalm hoch entfernt
und wir haben es
verlernt
um die Ecke zu denken
wie bei einer
Abzweigung
doch auf meinem Jahrmarkt
dreht sich jedes
Karussell
und wir heben ab
wie ein farbiger Luftballon
ein Jongleur
wirft die Keulen
wie die Karten auch fallen
ich finde gefallen
an dem Spiel
eine Blume
wiegt sich im Wind
ein Kind
pustet sie
eine Bmeise
zeigt sich verborgen
und weil wir einjeder
kleine Grashalme sind,
mit Wurzeln und
grün hinter den Ohren
träumen wir von der
grenzenlosen Freiheit und
morgen
und glaub mir
keine Kirchturmspitze erreicht
was du dir erträumtest
denn es gehört dir
ganz alleine.
ein Insekt
zeigt sich versteckt
ein Kippe liegt am
Boden zerstört
mutwillig oder
mutlos..
glaub mir
der Horizont ist nur
grashalm hoch entfernt
und wir haben es
verlernt
um die Ecke zu denken
wie bei einer
Abzweigung
doch auf meinem Jahrmarkt
dreht sich jedes
Karussell
und wir heben ab
wie ein farbiger Luftballon
ein Jongleur
wirft die Keulen
wie die Karten auch fallen
ich finde gefallen
an dem Spiel
eine Blume
wiegt sich im Wind
ein Kind
pustet sie
eine Bmeise
zeigt sich verborgen
und weil wir einjeder
kleine Grashalme sind,
mit Wurzeln und
grün hinter den Ohren
träumen wir von der
grenzenlosen Freiheit und
morgen
und glaub mir
keine Kirchturmspitze erreicht
was du dir erträumtest
denn es gehört dir
ganz alleine.

Dienstag, 31. Mai 2011
Vom tagtäglichem Thymian oder doch die Sportnachrichten
Mokka
Kebab
Tee
1 Erdogan
2 Dönerspieß
3,95
1 Efes
Schlägerei vor der Haustüre
Was macht das Wetter ?
Olivenkerne zum Mühle spielen
Kebab
Tee
1 Erdogan
2 Dönerspieß
3,95
1 Efes
Schlägerei vor der Haustüre
Was macht das Wetter ?
Olivenkerne zum Mühle spielen
Mittwoch, 11. Mai 2011
oh Mai.
Donnerstag, 28. April 2011
Der Italiener am Werder!
Sonntag, 24. April 2011
Es ist doch alles Lindt!
Schokolade
Schokolade
ich und
Schokolade
wir sind
soo
down
ja ich und
Schokolade
wir gehen durch
dick
und dünn
so wie richtige Freunde
das eben machen
Ich mag Schokolade
und Schokolade mag
mich
und wenn Schokolade mich
am Kühlregal vorbeilaufen sieht,
dann blinzelt sie mir zu und ruft:
"Heeey, ich bin die Schokolade, kennst mich etwa nicht !?"
Und dann nehm ich sie einfach mit.
Denn Schokolade ..
sie ist
sooo süß!;)
Oh Schokkii,
wenn ich di
anschau dann schmelz i da naah.
wie
Schokolaadencréme.
Schokolade
cho cho
chocolat
ich wußte gleich
dass wir uns gut verstehn.
Schokolade cho cho
chocolat
Doch am besten ist der
Osterschokki.
mit einem Hauch von Caramel.
und in meinen Träumen fliegen Milka Kühe durch die Stadt!
ein Trüffelschwein findet Marzipan..
Möwen picken, flattern herum und erzählen von
Eiskrem
es sommert und
mamutgroße Schokoladen Bäume wachsen in
mediteranen Hinterhöfen
Schokolade
ist doch alles Lindt oder was.
M&M
Ferrero - Küßchen.
Schokolade
ich und
Schokolade
wir sind
soo
down
ja ich und
Schokolade
wir gehen durch
dick
und dünn
so wie richtige Freunde
das eben machen
Ich mag Schokolade
und Schokolade mag
mich
und wenn Schokolade mich
am Kühlregal vorbeilaufen sieht,
dann blinzelt sie mir zu und ruft:
"Heeey, ich bin die Schokolade, kennst mich etwa nicht !?"
Und dann nehm ich sie einfach mit.
Denn Schokolade ..
sie ist
sooo süß!;)
Oh Schokkii,
wenn ich di
anschau dann schmelz i da naah.
wie
Schokolaadencréme.
Schokolade
cho cho
chocolat
ich wußte gleich
dass wir uns gut verstehn.
Schokolade cho cho
chocolat
Doch am besten ist der
Osterschokki.
mit einem Hauch von Caramel.
und in meinen Träumen fliegen Milka Kühe durch die Stadt!
ein Trüffelschwein findet Marzipan..
Möwen picken, flattern herum und erzählen von
Eiskrem
es sommert und
mamutgroße Schokoladen Bäume wachsen in
mediteranen Hinterhöfen
Schokolade
ist doch alles Lindt oder was.
M&M
Ferrero - Küßchen.
Donnerstag, 14. April 2011
BLACK FOREST
Blääck Forest
Du Heimatriese du Blääck Forest
stiller Ozean an Blääck Forest
Traumbildgewächsen.
Blääck Forest
Mit sanften Hügeln,
schlanken Hüften,
den Bergspitzen und
feuchten Tälern.
Blääck Forest
Spinnenweben &
Fledermäusen an allen Ecken
erhebst du dich zwischen
Franzose
Reimstrand und dem
Schwabenland
Blääck Forest
Du warst schon immer
ein Kämpfer der Natur
trotz
schluchsenden Seen,
den Feldbergen und
springenden Hirschen.
Blääck Forest
In deinen Armen leg ich mich
auf die Pirsch
und erkunde die Welt
Blääck Forest
Du bist auch ein Getränk
ein Medium Wasser
kaufbar bei
Real
Blääck Forest
du bist einfach überall
hier im Süden
ein Heimatriese
ein Heimatgedicht
für all die
Städter und
Hinterwäldler
Für den Fuchs und auch den
Hasen
die sich im Blääck Forest
Guten Nacht sagen.
Für die Kuckucks Uhren und auch den Enzian.
und wenn du mal nicht
weiterweißt
sag einfach
Tannenzäpfle
das Pils vom Gletscher
nichts ist besser
bitte entschuldigen Sie die Schleichwerbung
Blääck Forest
Du Heimatriese du Blääck Forest
stiller Ozean an Blääck Forest
Traumbildgewächsen.
Blääck Forest
Mit sanften Hügeln,
schlanken Hüften,
den Bergspitzen und
feuchten Tälern.
Blääck Forest
Spinnenweben &
Fledermäusen an allen Ecken
erhebst du dich zwischen
Franzose
Reimstrand und dem
Schwabenland
Blääck Forest
Du warst schon immer
ein Kämpfer der Natur
trotz
schluchsenden Seen,
den Feldbergen und
springenden Hirschen.
Blääck Forest
In deinen Armen leg ich mich
auf die Pirsch
und erkunde die Welt
Blääck Forest
Du bist auch ein Getränk
ein Medium Wasser
kaufbar bei
Real
Blääck Forest
du bist einfach überall
hier im Süden
ein Heimatriese
ein Heimatgedicht
für all die
Städter und
Hinterwäldler
Für den Fuchs und auch den
Hasen
die sich im Blääck Forest
Guten Nacht sagen.
Für die Kuckucks Uhren und auch den Enzian.
und wenn du mal nicht
weiterweißt
sag einfach
Tannenzäpfle
das Pils vom Gletscher
nichts ist besser
bitte entschuldigen Sie die Schleichwerbung
Blääck Forest

Sonntag, 10. April 2011
denn Fluchen hilft auf Dauer nicht..
alpinistische Bergsteiger
verfolgen mich
auf meinen Vorratsträumen
in Berbersprache sprechen sie
zu mir
unverständliches Kauderwelsch
tragen Bärte
wie
Reinhold Messner
und führen sich auf wie
Bergziegen auf einem
Viertausender
und im Kaskardenmuster
des Spiegellabyrinths
reflektiert sich das Licht
mit heran brechendem Morgen
gerinnt Klarheit
Stück für Stück
tropfen Eiswasserperlen
auf
rötlichem Vulkangestein.
Und manchmal ..
da steht die Welt halt
einfach still.
Als wäre da nichts..
außer dem Alltäglich, Üblichem
Nur eine Untergrundbahn
bewegt sich einsam
auf
abgefahrenen Schienen.
Ein kleiner Junge tanzt
an der Hand seiner Mutter,
durch regennasse Straßen.
Das Regioticket.. zählt heute nicht.
Im trüben Mondlicht..
scheint alles
rätselhalft verzaubert
Wie im Schatten des Windes
auf der Suche
nach einem Roman.
Und auf einmal
flackert ein Gedanke.
Die Gleichnisse der Welt
sind schon sonderbar.
Doch wie in meinen Vorratsträumen
ist fast alles möglich.
Denn Phantasie..
läßt sich bestens ansparen,
besser als
jedes Sparbuch.
Auf alpinen Höhen
wachsen nur selten
Pinienbäume..
alpine Bergsteiger verfolgen mich_
in Berbersprache sprechen sie
unverständliches Kauderwelsch
Ein Zitronenfalter
flatert durch`s Ebbenreich.
"it's just about a Lemontree!"
Ein Gedanke verpflichtet zu nichts..
doch wer spricht..,
sollte auch handeln.
Steh deinen Mann,
oder deine Frau..
und erkenne die Schönheit,
die dich umgibt.
Denn Fluchen hilft
auf Dauer nicht.
Menschenverstand und
eine gesunde Wut im Bauch
sind wichtig.
Und wie die 'Früchte des Zorns',
sage auch ich:
"Das Herz ist ein Muskel,
in der Größe einer Faust."
verfolgen mich
auf meinen Vorratsträumen
in Berbersprache sprechen sie
zu mir
unverständliches Kauderwelsch
tragen Bärte
wie
Reinhold Messner
und führen sich auf wie
Bergziegen auf einem
Viertausender
und im Kaskardenmuster
des Spiegellabyrinths
reflektiert sich das Licht
mit heran brechendem Morgen
gerinnt Klarheit
Stück für Stück
tropfen Eiswasserperlen
auf
rötlichem Vulkangestein.
Und manchmal ..
da steht die Welt halt
einfach still.
Als wäre da nichts..
außer dem Alltäglich, Üblichem
Nur eine Untergrundbahn
bewegt sich einsam
auf
abgefahrenen Schienen.
Ein kleiner Junge tanzt
an der Hand seiner Mutter,
durch regennasse Straßen.
Das Regioticket.. zählt heute nicht.
Im trüben Mondlicht..
scheint alles
rätselhalft verzaubert
Wie im Schatten des Windes
auf der Suche
nach einem Roman.
Und auf einmal
flackert ein Gedanke.
Die Gleichnisse der Welt
sind schon sonderbar.
Doch wie in meinen Vorratsträumen
ist fast alles möglich.
Denn Phantasie..
läßt sich bestens ansparen,
besser als
jedes Sparbuch.
Auf alpinen Höhen
wachsen nur selten
Pinienbäume..
alpine Bergsteiger verfolgen mich_
in Berbersprache sprechen sie
unverständliches Kauderwelsch
Ein Zitronenfalter
flatert durch`s Ebbenreich.
"it's just about a Lemontree!"
Ein Gedanke verpflichtet zu nichts..
doch wer spricht..,
sollte auch handeln.
Steh deinen Mann,
oder deine Frau..
und erkenne die Schönheit,
die dich umgibt.
Denn Fluchen hilft
auf Dauer nicht.
Menschenverstand und
eine gesunde Wut im Bauch
sind wichtig.
Und wie die 'Früchte des Zorns',
sage auch ich:
"Das Herz ist ein Muskel,
in der Größe einer Faust."
Montag, 28. März 2011
Im Frühling - Frühling sein.
Im Frühling
Frühling sein
Frühling sein am fliessenden Bach
bei blühenden Blumen
Wo bummelnde Hummeln
neckisch summen
Bei glitzernden Tropfen am Morgen
In denen sich die Sonne spiegelt
die an den Ästen hängend von der Nacht erzählen
Wie Eulen oder
schlafende Eisprinzen..
Sie glänzen
im Sonnenlicht und
schicken dir einen
Gutenmorgengruß
Sie machen es
den Blumen gleich.
Und du fühlst dich,
erfreut und erfrischt
bereit
für den Tag.
Vergißmalnicht
und auch das
Schneeglöckchen,
recken ihre kecken
Hälse hoch empor.
Um sich wärmen zu lassen
und zu schauen
was Frau Sonne macht
Das Gräslein lächelt ebenfalls,
möchte auch nicht
vergessen werden
Nein, Früühling..
wie
kontest du nur.
Ein Schnecklein
kriecht über die
nasse Wiese.
Ein gähnender Siebenschläfer..
ruft
tempo
Frühling,
du dreckig daher spazierender Spatz.
Der Saft steht in deinen Bäumen und
wirft Anker.
c'est le printtemps.
Ob Flower Power oder
Heavy Metal.
'Woodstock oder Wostok'
Einfach Frühling sein.
'Ob spät oder früh.'
Frühling sein
Frühling sein am fliessenden Bach
bei blühenden Blumen
Wo bummelnde Hummeln
neckisch summen
Bei glitzernden Tropfen am Morgen
In denen sich die Sonne spiegelt
die an den Ästen hängend von der Nacht erzählen
Wie Eulen oder
schlafende Eisprinzen..
Sie glänzen
im Sonnenlicht und
schicken dir einen
Gutenmorgengruß
Sie machen es
den Blumen gleich.
Und du fühlst dich,
erfreut und erfrischt
bereit
für den Tag.
Vergißmalnicht
und auch das
Schneeglöckchen,
recken ihre kecken
Hälse hoch empor.
Um sich wärmen zu lassen
und zu schauen
was Frau Sonne macht
Das Gräslein lächelt ebenfalls,
möchte auch nicht
vergessen werden
Nein, Früühling..
wie
kontest du nur.
Ein Schnecklein
kriecht über die
nasse Wiese.
Ein gähnender Siebenschläfer..
ruft
tempo
Frühling,
du dreckig daher spazierender Spatz.
Der Saft steht in deinen Bäumen und
wirft Anker.
c'est le printtemps.
Ob Flower Power oder
Heavy Metal.
'Woodstock oder Wostok'
Einfach Frühling sein.
'Ob spät oder früh.'

Dienstag, 22. März 2011
Definitiv- Tifnite! (hellblaue Häuser)
Ich laufe über einen
Muschelteppich
mit einer salzigen
Meeresbrise
in der Nase
ein Marienkäfer
fliegt
über meine Füße
Im Schatten der
Häuserwände
schläft eine Katze
leise
schnurrrend..
Muschelteppich
mit einer salzigen
Meeresbrise
in der Nase
ein Marienkäfer
fliegt
über meine Füße
Im Schatten der
Häuserwände
schläft eine Katze
leise
schnurrrend..
Donnerstag, 3. März 2011
einfach mal ins blaue !
man sollte mal ins blaue fahren
einfach blau sein
und ins blaue fahren
man sollte mal was wagen
was neues ausprobieren
was riskieren
ob kopf oder kragen
ins blaue fahren
ins blaue hinein
ins blau hinein
in den Farbtopf
ins blau
ins blaue
ins schlaue blaue
in richtung neuland
einfach aufbrechen um
irgendwo
zu stranden wie
aufgewirbelter Kieselsand
einfach der Nase nach
und
schaun wo man rauskommt
den Horizont erweitern
bis ans ende von
nirgendwo
ins blaue fahren
blau machen blau sein
sein blau
b l a u
wie an einem lau mildem
früh sonnensontag
and it's everything soo blue..
it's looks like
sky
and I'm searching for you
daarling
einfach mal aufbrechen
ausbrechen
und ins
blaue hinein
wie blinde passagiere
auf
verzauberten kreuzrätselschiffen
I say
let`s surf the
couch
einfach blau sein
und ins blaue fahren
man sollte mal was wagen
was neues ausprobieren
was riskieren
ob kopf oder kragen
ins blaue fahren
ins blaue hinein
ins blau hinein
in den Farbtopf
ins blau
ins blaue
ins schlaue blaue
in richtung neuland
einfach aufbrechen um
irgendwo
zu stranden wie
aufgewirbelter Kieselsand
einfach der Nase nach
und
schaun wo man rauskommt
den Horizont erweitern
bis ans ende von
nirgendwo
ins blaue fahren
blau machen blau sein
sein blau
b l a u
wie an einem lau mildem
früh sonnensontag
and it's everything soo blue..
it's looks like
sky
and I'm searching for you
daarling
einfach mal aufbrechen
ausbrechen
und ins
blaue hinein
wie blinde passagiere
auf
verzauberten kreuzrätselschiffen
I say
let`s surf the
couch
Dienstag, 22. Februar 2011
Nador!

Mit dem Zug kam ich an in Oujda. Nachdem ich 330 km durch Wüste,
Pampa, Niemandsland gefahren war, von Fés über Taza, Guercif,
Tourirt bis hier nach Oujda. Der Endstation Außengrenze des messbaren
Universums. Nur manchmal fährt der Zug noch weiter in den Süden,
tie in die Wüste hinein. Auch eine weitere Strecke nach Nador, am
Mittelmeer, ist geplant, doch die Umsetzung ist noch ungewiss.
Halb angefangen stehen die unfertigen Schienenteile, die Bauarbeiten
im Weg herum, die Regierung hat die Gelder vorerst gestrichen.
Doch die Fahrt von Fés nach Oujda ist atemberaubend, diese unendliche
Weite. Keine Menschen, keine Bäume, keine Straßen. Nur
Wüstentäler, Sand, Stein, Berge.. , ein großer See, zwischendurch
Ziegen, ein einsamer Strauch. Ein Mann in meinem Abteil meinte:"
Vu, c`est la maroccain desert. C`est rien."
Nichts, ein Landstrich ohne Bedeutung, voller Schönheit.
Manchmal, hält der Zug mitten in diesem Nichts, niemand weiß wieso,
niemand weiß wie lang, der Schaffner trinkt Tee, die Leute schauen
aus dem Fenster, stehen draußen und reden. Rauchen und palavern,
niemand fragt nach dem Grund für den Stopp, die Leute sind genügsam,
kennen keine Eile. Der Zug steht einfach nur so da, manchmal zehn
Minuten, manchmal eine halbe Stunde, bis es auf einmal rüttelt
und weitergeht.
Oujda liegt nahe der algerischen Grenze, doch seit diese 1994
geschlossen wurde, nachdem algerische Separatisten einen Anschlag
auf ein Hotel in Marrakesch verübten, ist hier wenig los. Oujda ist eine
ruhige Stadt, es gibt nicht viele Touristen die sich hierher, in den
äußersten Osten, verirren.
Ich lief in die Neustadt und kaufte mir ein Sandwisch.
Die Menschen in Oujda sind nett und zuvorkommend, nicht aufdringlich,
natürlich freundlich.
"Bleibe eine Nacht und geh dir morgen die Zitadellen anschauen."
"Oujda ist schön"
Meinte jemand zu mir.
"Aber ich muß nach Nador."
"Comme tu veux."
"Gibt es ein Taxi oder einen Bus nach Nador ?"
"Cherche le grand Taxi, die Station ist etwas außerhalb,
die Hauptstraße immer entlang nach Norden."
"Oujda est belle."
Die Spitzen der Zitadellen überragten mein Blickfeld, Oujda ist schön,
dieser Satz verfolgte mich wie ein Slogan.
Am Abend fand ich den Taxistand nach Nador. Es wurde bereits dunkel.
Es dauerte eine Stunde bis genügend Passagiere vor Ort waren.
Wir fuhren in die Nacht hinein, laute arabische Popmusik beschallte das
Innere das Fahrzeugs. An einer provisorischen Tankstelle, bestehend
aus einer Blechhütte und einigen Bezinkanistern, hielten wir und tankten.
Wir befanden uns irgendwo zwischen hier und dort. Auf der Straße im
Dunkeln, vertraten uns die Beine, dann ging es weiter.
Nador ist eine moderne Industrie- und Hafenstadt, nichts besonderes, ein
bisschen westernmäßig, vom Baustil her, der Art der Häuser und Straßen.
Gegen zehn kamen wir dort an, der Mann in dem Motel, in dem ich mich
für die Nacht einquartierte, sprach mich auf spanisch an.
Dachte wohl ich sei Spanier.
Ich erwiederte dass ich nicht viel spanisch spreche.
Er fragte erstaunt:"Ja was sprichst du denn dann,
bist du nicht Spanier."
Ich schlenderte noch ein wenig durch die Gegend, es war nicht viel los,
kaum ein Auto fuhr, die meisten Straßen waren dunkel. Hochgeklappte Bürgersteige, verschlossene Schaufenster, Ratten huschten über den Asphalt.
An einer Ecke sah ich plötzlich eine Bar, ein Fernseher stand draußen.
Es lief irgendein amerikanischer Spielfilm, den ich nicht kannte, Kinder und Jugendliche saßen davor und tranken Coke.
Campingstuhlreihen bahnten sich im Halbkreis um das Fernsehgerät.
Alle starrten wie hypnotisiert auf die Mattscheibe, verfolgten das Geschehen, fieberhaft, obwohl sie kein Wort verstanden.
Immer wenn der Held eine gute Tat vollbrachte, ging ein zustimmendes
Jubeln durch die Stuhlreihen und bei den Liebesszenen, ein Raunen bis
zum letzten Stuhl.
Ich ging hinein an die Bar und bestellte mir eine Limonade Hawai.
Auf einen freien Stuhl setzte ich mich dazu und schaute mir eine Weile
den Film an. Nador ist ein Nadelohr, ist ein Durchgangsort und Handelspunkt.
An der Autostraße nach Melilla, der spanischen Enklave, und der Lagune
Sabkhat Bou Arg.
In Nador wird Stahl produziert, eine Stadt auf Stahlträgern erbaut.
Der deutsch sprechende Bevölkerungsanteil ist ertaunlich hoch:
Grund dafür sind die ehemaligen Gastarbeiter, die sich mit dem ersparten
Geld, mit dem sie aus Deutschland zurückkehrten, an der Küste
anschauliche Häuser und eine solide Existenz aufbauten.
Touristische Highlights gibt es in Nador selbst nicht.
Melilla ist ein Grenzposten Spaniens und der EU. Täglich pilgern die
Menschen dorthin, zu der von Stacheldraht umsäumten Stadt,
und versuchen irgendwie auf die andere Seite zu gelangen.
"Allah Akbar," der Muezzin schrie, ich wachte auf. "Oh a k b a r,"
"Allah Akbar, mächtiger Gott, niemand ist größer als du und Muhammed ist
dein Prophet, Muhammed rasul."
Es regnet, mit einem Taxi fahre ich, nachdem wir uns mit dem Preis
geeinigt haben, in Richtung Melilla.
Im Radio verkündet eine Nachrichtensprecherin dass ein neues Gesetz
erlassen wurde, nachdem das Stimmrecht der Frauen im Parlament, in Zukunft gleichgwertet wird.
Es ist neblig, regnerisch und wolkenverhangen.
Wir fahren am Meer entlang, am Ausgang der Lagune von Sabkhat.
Melilla, die Menschen stehen in langen Schlangen vor dem Grenzwall.
Der Regen läßt nach, die Sonne blickt ein wenig durch. Vor verschiedenen
Grenzhäuschen stehen, dicht gedrängt, massig Menschen, reden und gestikulieren.
Langsam geht es weiter in den Reihen. Viele heben ihren Paß hoch empor,
schauen auf die Uhr oder sitzen stumm herum.
Die meisten die hier anstehen, haben zwei Päße oder ein Tagesvisa,
einmal Melilla und wieder zurück.
Ich gebe dem Mann vom Zoll meinen Paß, er blättert kurz und nickt.
Es regnet wieder.
Ich schulterte meinen Rucksack. Ein Grenzbeamter meinte:"Besser esperar, un Taxi."
"Porque, mucho Aqua," und deutete mit der Hand gen Himmel.
Eine Wand aus kaltem Nass versperrte mir die Sicht. Es schüttete wie aus Kübeln.
M e l i l l a.
(Text & Bild von ca. 2007)
Montag, 21. Februar 2011
Nomaden der Gestirne
Meine Eltern waren Nomaden
und meine Vorfahren
waren Flüchtlinge
die aus einem Land
jenseits der Grenze kamen
zur Zeit der großen Kriege
wurden sie vertrieben
mußten fliehen
Hab und Gut zurücklassen
und sich mit einem Bündel
von sieben Sachen
auf den Weg machen
meine Ur-Großmutter
erzählt noch oft
von der Flucht
und von dem Land
vom Balkan
während Sie am grünen Hoftor steht
und darauf wartet
dass die Wäsche trocknet
die Sterne strahlten hell
in der Nacht als wir aufbrachen
der Mond flammte am Himmel
und der Wind flüsterte
es ist Zeit
und meine Vorfahren
waren Flüchtlinge
die aus einem Land
jenseits der Grenze kamen
zur Zeit der großen Kriege
wurden sie vertrieben
mußten fliehen
Hab und Gut zurücklassen
und sich mit einem Bündel
von sieben Sachen
auf den Weg machen
meine Ur-Großmutter
erzählt noch oft
von der Flucht
und von dem Land
vom Balkan
während Sie am grünen Hoftor steht
und darauf wartet
dass die Wäsche trocknet
die Sterne strahlten hell
in der Nacht als wir aufbrachen
der Mond flammte am Himmel
und der Wind flüsterte
es ist Zeit
Sonntag, 20. Februar 2011
Salat des Lebens
Künftige Paare schlendern vorbei, Näherinnen gehen zwei und zwei
vorüber, junge Männer eilen zu irgendeinem Vergnügen,
von allem befreite Ruheständler rauchen auf ihrem
täglichen Spaziergang, vor der einen oder anderen Tür
stehen gedankenverloren und müßig die Ladenbesitzer.
Langsam nachtwandeln Rekruten- kräftige und schmächtige Burschen-
in bald lautstarken, bald mehr als lärmenden Gruppen.
Zuweilen erscheinen auch ganz normale Leute.
Automobile sind hier zu dieser Tageszeit selten,
klingen für mich wie Musik.
In meinem Herzen herrscht ein beklemmender Friede, und meine Ruhe
ist Resignation.
All dies geschieht, und nichts von alledem sagt mir etwas,
alles ist meinem Schicksal fremd und sogar dem Schicksal selbst-
Unbewußtheit, Flüche ohne Sinn und Verstand, als werfe der
Zufall Steine, Echos unbekannter Stimmen - kollektiver Salat des Lebens.
(Von Fernando Pessoa. Veröffentlicht in der Zeitschrift Solucao, 1929)
vorüber, junge Männer eilen zu irgendeinem Vergnügen,
von allem befreite Ruheständler rauchen auf ihrem
täglichen Spaziergang, vor der einen oder anderen Tür
stehen gedankenverloren und müßig die Ladenbesitzer.
Langsam nachtwandeln Rekruten- kräftige und schmächtige Burschen-
in bald lautstarken, bald mehr als lärmenden Gruppen.
Zuweilen erscheinen auch ganz normale Leute.
Automobile sind hier zu dieser Tageszeit selten,
klingen für mich wie Musik.
In meinem Herzen herrscht ein beklemmender Friede, und meine Ruhe
ist Resignation.
All dies geschieht, und nichts von alledem sagt mir etwas,
alles ist meinem Schicksal fremd und sogar dem Schicksal selbst-
Unbewußtheit, Flüche ohne Sinn und Verstand, als werfe der
Zufall Steine, Echos unbekannter Stimmen - kollektiver Salat des Lebens.
(Von Fernando Pessoa. Veröffentlicht in der Zeitschrift Solucao, 1929)
Dienstag, 15. Februar 2011
Pelikan Füller !
manchmal ist Sprache überflüßig- aber nur manchmal
Ich schieße Schnapsschüsse im vorübergehn
während sich Sonnenlichtstrahlen
im Scharfwinkel spiegeln
und wir vergessen die Erinnerung..
nur so aus Zeitvertreib
räumen weg was nie da gewesen war
und räumen auf was nur in unserer
Vorstellung existiert
And maybe I 'm just a fool
to want you
to tell something
aber vielleicht bin ich auch nur
ein Narr mit einer seltsamen Maske
schieße Schnapsschüsse im vorübergehn
und fühle mich wohl wie ein
Pudelkönig in Fantasia
meine Einwegkamera bedeutet für mich
ein treuer Begleiter
und ich schicke dir sogar ein Polaraid
ja es hat mich wirklich
gefreut
mit dir eine Zeitspanne meines Lebens
zu teilen
es geht nicht um
was war gestern oder
was wird morgen sein
denn wann, wann wenn nicht heute
fängt mein Leben an
doch nichts ist vergeudet,
kein Gedanke, keine verpaßte Gelegenheit
sicher es gibt Momente da denkst du
hätte ich doch nur..
wie beim Drücken des Knopfes bei der
Straßenbahn
und du bist so knapp dran
aber die Tür geht trotzdem nicht auf
doch Sesam hin oder her
manches bleibt im Verborgenen
und unergründlich
früher wurden Geschichten
mündlich
weitergegeben
von Generation zu Generation
und ich schenke dir einen
Schnapsschuß
es ist ein Mitbringsel aus Transibiria
Maseltov
auf meinen Streifzügen verfogen mich
Streicheltiere
komm mir vor wie in einem Gespensterwald
einem Hinterhalt
und es ist finster kalt
Casper Hauser pfeift ein trauriges Lied
auf meinen sinnlosen Streifzügen
verfolgen mich immer
zwei Streifenhörnchen
doch ich bleibe kompromißlos,
maybe it doesn`t make a difference..
aber für mich schon.
Schieße Schnapsschüsse über Kimme und Korn,
während andere auf
Bärenjagd gehn.
I'm with you, not without.
Und ich bastel mir ein Boot
aus Butterbrotpapier
und es gleitet hinüber zu dir
auf Wortwellen,
den Schwingungen der Sprache
doch manchmal- ist Sprache überflüssig,
aber nur machmal.
Und vieles haben wir im Überfluß
und wissen nicht
zu was ist es eigentlich nützlich.
Wir alle schlagen Wellen,
ob bewußt oder un-
und wenn du etwas tust,
dann mach es richtig
und zwar mit Herz
denn das ist mir wichtig !
während sich Sonnenlichtstrahlen
im Scharfwinkel spiegeln
und wir vergessen die Erinnerung..
nur so aus Zeitvertreib
räumen weg was nie da gewesen war
und räumen auf was nur in unserer
Vorstellung existiert
And maybe I 'm just a fool
to want you
to tell something
aber vielleicht bin ich auch nur
ein Narr mit einer seltsamen Maske
schieße Schnapsschüsse im vorübergehn
und fühle mich wohl wie ein
Pudelkönig in Fantasia
meine Einwegkamera bedeutet für mich
ein treuer Begleiter
und ich schicke dir sogar ein Polaraid
ja es hat mich wirklich
gefreut
mit dir eine Zeitspanne meines Lebens
zu teilen
es geht nicht um
was war gestern oder
was wird morgen sein
denn wann, wann wenn nicht heute
fängt mein Leben an
doch nichts ist vergeudet,
kein Gedanke, keine verpaßte Gelegenheit
sicher es gibt Momente da denkst du
hätte ich doch nur..
wie beim Drücken des Knopfes bei der
Straßenbahn
und du bist so knapp dran
aber die Tür geht trotzdem nicht auf
doch Sesam hin oder her
manches bleibt im Verborgenen
und unergründlich
früher wurden Geschichten
mündlich
weitergegeben
von Generation zu Generation
und ich schenke dir einen
Schnapsschuß
es ist ein Mitbringsel aus Transibiria
Maseltov
auf meinen Streifzügen verfogen mich
Streicheltiere
komm mir vor wie in einem Gespensterwald
einem Hinterhalt
und es ist finster kalt
Casper Hauser pfeift ein trauriges Lied
auf meinen sinnlosen Streifzügen
verfolgen mich immer
zwei Streifenhörnchen
doch ich bleibe kompromißlos,
maybe it doesn`t make a difference..
aber für mich schon.
Schieße Schnapsschüsse über Kimme und Korn,
während andere auf
Bärenjagd gehn.
I'm with you, not without.
Und ich bastel mir ein Boot
aus Butterbrotpapier
und es gleitet hinüber zu dir
auf Wortwellen,
den Schwingungen der Sprache
doch manchmal- ist Sprache überflüssig,
aber nur machmal.
Und vieles haben wir im Überfluß
und wissen nicht
zu was ist es eigentlich nützlich.
Wir alle schlagen Wellen,
ob bewußt oder un-
und wenn du etwas tust,
dann mach es richtig
und zwar mit Herz
denn das ist mir wichtig !
Mittwoch, 9. Februar 2011
Die Marktfrau!
Zwischen Markgrafenstraße, Litfaß und kleiner Kirche steht eine Marktfrau.
Sie steht dort mit ihrer Einkaufstasche, dem stolzen, würdevollen Blick
in Richtung Markt gerichtet.
Schon seit vielen Jahren steht sie dort wie ein Monolith.
Als wäre alles unbedeutend denn nur sie überdauert die Zeit.
Hellgrün leuchtendes Moos bildet sich am Ufersaum ihres Rockes.
Den Arm stolz nach oben gerichtet ruft sie:
"Ich werde einkaufen, auch wenn es Jahrhunderte dauert!"
Sie steht dort mit ihrer Einkaufstasche, dem stolzen, würdevollen Blick
in Richtung Markt gerichtet.
Schon seit vielen Jahren steht sie dort wie ein Monolith.
Als wäre alles unbedeutend denn nur sie überdauert die Zeit.
Hellgrün leuchtendes Moos bildet sich am Ufersaum ihres Rockes.
Den Arm stolz nach oben gerichtet ruft sie:
"Ich werde einkaufen, auch wenn es Jahrhunderte dauert!"

Donnerstag, 20. Januar 2011
Winterlandschaft mit Schneefüßen
Immer wieder zeigen sich
Spuren im Schnee
Schuhabdrücke,
Rehhufe und Kaninchenfüße,
die plötzlich auftauchen
um dann wieder im nirgendwo
zu verschwinden, als seien sie
nie dagewesen
Schneeflocken tanzen im Wind
wie Glückskönige
auf einem Hochzeitsball
Eine weiße Decke aus Kristall,
legt sich über alles und bedeckt den
gefrorenen Boden
Von Zofingen über Liestal
zum SBB
eine Winterlandschaft mit
Schneefüßen
Spuren im Schnee
Schuhabdrücke,
Rehhufe und Kaninchenfüße,
die plötzlich auftauchen
um dann wieder im nirgendwo
zu verschwinden, als seien sie
nie dagewesen
Schneeflocken tanzen im Wind
wie Glückskönige
auf einem Hochzeitsball
Eine weiße Decke aus Kristall,
legt sich über alles und bedeckt den
gefrorenen Boden
Von Zofingen über Liestal
zum SBB
eine Winterlandschaft mit
Schneefüßen
Montag, 17. Januar 2011
Milanobar
Milano..
eine Bar, eine Kneipe
du gehst abends rein und
am nächsten Morgen bist du
pl e i te .
das Pils das wandert..
aus eins wird zwei
oder doch gleich_sechs.
Gesprächfetzen hängen sich auf
wie stehengebliebene Uhren.
Die Zeit sie liest sich auf -
doch hier gibt es fast nur
LOKAL Nachrichten
aus`m Dorf !
Blicke über das Bierglas hinaus
mögen gewagt sein
doch kein
Feierabend schallt mehr durch den Raum
'Noch ein Tannenzäpfle zum mitnehmen ?'
"Ja" "Nein" Wieso nicht ! ;-)"
Doch hier gibt es nichts antiialkohoolisches.
Bestellst du einen Tee,
bekommst du trotzdem mindestens ein
EXPORT.
Am Glücksautomat
eine makabere Gestalt
wartend
auf die bonne Chance. .
50 Cent und doch nur Melonen.
Jaa, hier sind
Hopfen und Malz verloren
Doch ich ich fühle mich aufgehoben
á M i laan no
eine Bar, eine Kneipe
du gehst abends rein und
am nächsten Morgen bist du
pl e i te .
eine Bar, eine Kneipe
du gehst abends rein und
am nächsten Morgen bist du
pl e i te .
das Pils das wandert..
aus eins wird zwei
oder doch gleich_sechs.
Gesprächfetzen hängen sich auf
wie stehengebliebene Uhren.
Die Zeit sie liest sich auf -
doch hier gibt es fast nur
LOKAL Nachrichten
aus`m Dorf !
Blicke über das Bierglas hinaus
mögen gewagt sein
doch kein
Feierabend schallt mehr durch den Raum
'Noch ein Tannenzäpfle zum mitnehmen ?'
"Ja" "Nein" Wieso nicht ! ;-)"
Doch hier gibt es nichts antiialkohoolisches.
Bestellst du einen Tee,
bekommst du trotzdem mindestens ein
EXPORT.
Am Glücksautomat
eine makabere Gestalt
wartend
auf die bonne Chance. .
50 Cent und doch nur Melonen.
Jaa, hier sind
Hopfen und Malz verloren
Doch ich ich fühle mich aufgehoben
á M i laan no
eine Bar, eine Kneipe
du gehst abends rein und
am nächsten Morgen bist du
pl e i te .
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